Edelbrände verkosten

Edelbrände verkosten

Kostbares verkosten
In unsere edlen Brände kommt nur beste Natur. Aber auch das Glas, aus dem getrunken wird, hat großen Einfluss auf Geschmacksintensität und -qualität!

Das richtige Glas

Am besten servieren Sie Puchheimer Edelbrände in einem bauchigen, runden Glas mit leicht verengtem Kamin. Ein langer Stiel schützt vor unerwünschten Einwirkungen wie Erwärmung oder Fremdgerüchen. So kommt die Charakteristik der Edelbrände besonders gut hervor und die Frucht wird am Gaumen intensiver wahrgenommen!

Die richtige Temperatur

Damit sich das Destillat in Geruch und Geschmack entfalten kann, sollte es bereits einige Minuten vor dem Genuss in das Glas gegossen werden. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 16 bis 18 °C. Die Form unserer Flaschen und des Puchheimer Glases ist für besonderen Genuss gemacht – inspiriert von der Basilika des Schlosses Puchheim. Bei einer Verkostung geht es immer um die ganz bewusste Wahrnehmung eines Edelbrandes mit allen Sinnen – und natürlich darum, Lust auf mehr zu machen. Sie erfolgt in vier Schritten:

Sehen

Betrachten Sie den Brand, seine Klarheit und Farbe. Die beim Sehen gewonnenen Eindrücke werden beim Riechen und Schmecken weiter vertieft.

Riechen

Fordern Sie Ihre Gäste auf, das Glas kreisförmig zu schwenken, um die Innenwand des Glases zu benetzen und die Aromatik freizusetzen. Lassen Sie dem Edelbrand Zeit. Konzentrieren Sie sich auf vorhandene Eindrücke, nicht auf das, was fehlt, und beschreiben Sie immer objektiv, nicht wertend.

Schmecken

Erst wenn Sie sich ein klares Bild vom Aroma gemacht haben, sollte das erste Mal gekostet werden: Versuchen Sie, die Geschmackseindrücke möglichst konkret zu beschreiben (z. B. »Rosmarin« statt »Kräuter«).

Neutralisieren

Nippen Sie zum Neutralisieren des Geschmackssinnes an einem Glas Wasser oder riechen Sie an einem Brot oder an Ihrer Hand, denn auch der Geruch des eigenen Körpers macht die Sinne für neue Eindrücke empfänglich.

TIPP:

Edle Brände sollten niemals »hinuntergekippt« werden. Am besten nippt man immer wieder in kleinen Schlucken und lässt sich Zeit, um den Brand zu genießen.