Mix it like a Woman 2019

Mix it like a Woman 2019

„Wildrose“ überzeugt im Finale von Österreichs einziger Barkeeperinnen Challenge.

Puchheimer Barkeeperinnen-Challenge ging in die zweite Runde.

„Mix it like a woman“, Österreichs einziger Wettbewerb für weibliche Barkeeperinnen, ging heuer bereits in die zweite Runde. In der Wiener Szenebar krypt traten am 16. September sechs Top-Bartenderinnen gegeneinander an, um zu beweisen, dass Mixen, Shaken und exzellenter Service keine Frage des Geschlechts sind. 

Mit herausragenden Kreationen, basierend auf einem Puchheimer Edelbrand, konnten Katharina Schwaller (Platz 1), Berit Glaser (Platz 2) und Olivia Brosz-Tsolin (Platz 3) die Challenge für sich beanspruchen.

Mit „Mix it like a woman“ rief die Destillerie Puchheimer im Jahr 2018 Österreichs ersten und einzigen Wettbewerb für weibliche Barkeeperinnen ins Leben, denn: Der Platz hinter dem Bartresen ist auch heute noch zumeist männlich besetzt. Nachdem zahlreiche Frauen aus ganz Österreich heuer dem erneuten Aufruf gefolgt waren, Rezepturen auf Basis eines Puchheimer Edelbrands einzureichen, schafften es schließlich sechs Top Bartenderinnen in das Finale von „Mix it like a woman 2019“.

Fünf Minuten Vorbereitungszeit und sechs Minuten für die Live-Zubereitung von drei Gläsern eines Drinks auf Basis eines Puchheimer Edelbrands: Die Finalistinnen mussten binnen kürzester Zeit alles geben, um die hochkarätige Jury – bestehend aus Johanna Aigner, Edelbrandsommelière und Brand Manager bei Puchheimer, Kruger’s American Bar-Chefin Anastasia Bekker, Österreichs erfolgreichste Flair-Bartenderin Diana Csete und Barkeeper-Legende Tom Sipos – von ihrem After-Dinner-Drink zu überzeugen.

Als große Siegerin ging schließlich Katharina Schwaller aus dem  Wiener Ritz-Carlton Hotel mit  „Wildrose“ hervor, gefolgt von der Tirolerin Berit Glaser aus der Wiener Miranda Bar mit „Titania“ und Olivia Brosz-Tsolin aus der niederösterreichischen Palmira Cocktail Manufaktur mit „Bock auf Bock“.

Siegerdrink auf Basis des Puchheimer Bockbierbrands

Katharina Schwaller zeigt sich stolz, den Wettbewerb unter dem tosenden Applaus von geladenen Gästen aus Gesellschaft, Gastronomie und Wirtschaft für sich beansprucht zu haben.

Über ihre Rezeptur mit dem Namen „Wildrose“, die ihr nicht nur den 1. Platz, sondern auch ein Preisgeld von 1.000 Euro verschaffte, sagt die glückliche Siegerin: „Ich freue mich sehr, bei „Mix it like a woman 2019“ mit meinem herbstlichen After-Dinner-Drink ‚Wildrose‘ gewonnen zu haben. Dabei trifft Hagebutte aus der Gattung der Rosen auf Brand aus ‚wildem‘ Bier – das ist leicht verständlich, low-alcohol und feminin.“

Johanna Aigner, Edelbrandsommelière und Brand Manager bei Puchheimer, ist überzeugt davon, mit Katharina Schwaller die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Wir sind begeistert, wie viele Barkeeperinnen aus ganz Österreich beeindruckende Rezepturen auf Basis eines Puchheimer Edelbrands eingereicht haben.

Die Entscheidung, welche sechs Frauen in das Final-Event einziehen dürfen, war alles andere als einfach – ebenso, wie die Wahl der Siegerinnen ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen war. Katharina Schwaller hat schließlich mit einem After-Dinner-Drink überzeugt, der einmal mehr beweist, dass Puchheimer Edelbrände nicht nur im Stamperl, sondern auch als Basis eines Drinks ein absoluter Genuss sind.“

Herausragende Kreationen auf internationalem Niveau

Tom Sipos, Barkeeper-Legende und Gründer der Austrian Bar Academy, hat bereits an unzähligen Barkeeper Challenges teilgenommen, diese mitorganisiert und als Juror begleitet.

Zur zweiten Auflage von „Mix it like a woman“ zieht er ein beeindrucktes Fazit: „Ebenso wie im Vorjahr hat sich das Niveau der eingereichten Rezepturen auf internationalem Standard bewegt und ließ von Anfang an erwarten, dass im Finale Feinheiten und Details entscheidend darüber sein werden, wer als Österreichs beste Barkeeperin hervorgeht – und dem war auch so.

Wir gratulieren nicht nur den Gewinnerinnen auf den Stockerlplätzen, Katharina Schwaller, Berit Glaser und Olivia Brosz Tsolin, sondern auch den Finalistinnen Kerstin Fabian, Martina Habison und Patricia Vankusova sowie allen weiteren Teilnehmerinnen zu herausragenden Drinks.“

Platz 1, Katharina Schwaller

Platz 2, Berit Glaser

Platz 3, Olivia Brosz-Tsolin

Kerstin Fabian

Martina Habison

Patricia Vankusova

Die sechs Finalistinnen

Platz 1 – Katharina Schwaller (31)

die das Ritz Carlton Vienna ihr gastronomisches Zuhause nennt, ist bei „Mix it like a woman“ ebenso keine Unbekannte, denn: damals erreichte sie bei Österreichs einzigem Wettbewerb für weibliche Barkeeperinnen den zweiten Platz. Bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs hat sie mit ihrer Wildrose rund um den Puchheimer Bockbierbrand in der Hauptrolle für Furore gesorgt. „Ich freue mich sehr, bei „Mix it like a woman 2019“ mit meinem herbstlichen After-Dinner-Drink ‚Wildrose‘ gewonnen zu haben. Dabei trifft Hagebutte aus der Gattung der Rosen auf Brand aus ‚wildem‘ Bier – das ist leicht verständlich, low-alcohol und feminin“, sagt die Siegerin.

Platz 2 – Berit Glaser (32)

hat bereits bei der „Mix it like a woman“-Premiere im Jahr 2018 bewiesen, dass in ihr eine herausragende Bartenderin steckt – damals schaffte sie es gar auf den dritten Stockerlplatz der Puchheimer Barkeeperinnen Challenge. Heuer ging die Finalistin aus der Wiener Miranda Bar mit ihrer Kreation Titania, basierend auf dem Puchheimer Edelbrand Schwarze Johannisbeere, ins Rennen – eine Hommage an die Elfenkönigin Titania aus Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Die Schwarze Johannisbeere von Puchheimer zählt zu den Lieblings-Edelbränden der gebürtigen Tirolerin und eignet sich vor allem in der kälteren Jahreszeit als Grundkomponente eines After Dinner-Drinks, denn, so weiß sie: „Schwarze Johannisbeere gilt als Speichelfluss- und verdauungsanregend und ist zudem sehr reich an Vitamin C.“

Platz 3 – Olivia Brosz-Tsolin (35)

aus der Palmira Cocktailmanufaktur in Baden ist bereits seit 18 Jahren in der Gastronomie tätig. Für „Mix it like a woman“ hat sie mit Bock auf Bock einen Drink kreiert, der zahlreiche Geschmäcker vereint, die typisch für ihre Heimatstadt Baden sind: „Dabei wird der Puchheimer Bockbierbrand mit seinem einzigartigen, unverkennbaren Geschmack, von Kaffee und Rosenblüten hervorragend in Szene gesetzt“, so die Bartenderin.

Kerstin Fabian (32)

aus dem steirischen Garten-Hotel Ochsenberger nahm mit ihrer Kreation Ruamocka zum ersten Mal bei einem Barkeeping-Wettbewerb teil. Für ihren Drink hat sich die passionierte Bartenderin den Puchheimer Edelbrand Aroniabeere ausgesucht. Und der soll, so sagt sie, vor allem Spaß machen, „denn das Leben ist eh so ernst, wir müssen mehr lachen.“ Für die Aroniabeere aus dem Hause Puchheimer hat sich Kerstin Fabian entschieden, „weil mich das tolle Marzipan-Apfel-Beeren-Aroma so begeistert hat und ich unbedingt damit arbeiten wollte.“

Martina Habison (30)

aus dem 2018 eröffneten Wiener Café Zweisam verlängert die warme Jahreszeit mit ihrem After-Dinner-Drink Ein Sommer in Puchheim, basierend auf der Puchheimer Donau Marille. „Was gibt es Schöneres, als am See in Puchheim zu liegen, mit einem passenden Getränk und vielleicht einem leichten Sorbet bei 30 Grad Hitze?“, so die gebürtige Waldviertlerin. Für Martina Habison ist die Marille eine klassische Frucht aus Österreich, die bei keiner Mahlzeit fehlen darf. „Gerüchten zufolge bauen Marillen außerdem Stress ab – und ich bin bei Cocktail Competitions immer ein reines Nervenbündel“, gibt die Barkeeperin zu.

Patricia Vankusova (26)

mixt, shakt und serviert üblicherweise in der Wiener Roberto American Bar. Sie hat bereits an zahlreichen Barkeeping-Wettbewerben teilgenommen und ist bei „Mix it like a woman“ mit ihrer Retrobeere an den Start gegangen, die den Puchheimer Edelbrand Aroniabeere in den Mittelpunkt gerückt und unter Beweis gestellt hat, dass sie ein, wie sie selbst sagt, „absoluter Nerd ist, wenn es um Spirituosen geht.“ Die Entscheidung für die Puchheimer Aroniabeere war für Patricia Vankusova eindeutig: „Ich wollte etwas Außerordentliches, mit starkem Charakter und ein bisschen Biss, was dieser Puchheimer Edelbrand auf jeden Fall erfüllt.“

Alle Fotos: © www.stefanjoham.com